Der erste Nachtmammut im Jahr 2026 ist Geschichte und wurde erfolgreich absolviert. 50 km auf den Straßen Berlins...

Um 13:25 Uhr ging es vom Hauptbahnhof Münster mit dem ICE nach Berlin. Pünktlich kam ich in Berlin an. Dann ging es mit der Tram, der U-Bahn und dem Bus zum Zentralen Festplatz. In Berlin wie auch in den meisten Teilen Deutschlands war es sehr windig und die Organisatoren hatten echt damit zu kämpfen, dass alles an Ort und Stelle blieb. Die großen Mammuts wie auch einiges anderes musste angeseilt werden. Auch das half nicht immer und so einiges wurde vom Wind umgeweht. Um 19 Uhr ging es auf die Strecke.

Es ging von Wedding aus in Richtung Mitte und dann zur Europacity. Und wie im letzten Jahr ging es unten an der Spree entlang mit Blick auf den Reichstag. Über die Marschallbrücke ging es zum Brandenburger Tor und auch hindurch. Die Strecke führte uns dann über den Bremer Weg zur Siegessäule und zum 1. VP "B-Part Am Gleisdreieck" bei km 13,4.

Nach einer knapp über 10minütigen Pause wartete der 2. Streckenabschnitt über 16 km auf mich. Das Bayerische Viertel, Wilmersdorf und Grunwald mit seinen sehr schönen Villen wurden durchquert. Weiter ging es durch den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zum 2. VP "Kiezküche" direkt am Olympiastadion (km 29,2). An diesem Abend hatte Helene Fischer nach 3jähriger Familienpause wieder ein Live-Konzert gegeben und 90.000 Besucher waren aus Nah und Fern dabei. Das sah man auch am Verkehr in Berlin. Dagegen merkte ich allmählich meine Beine. Eine Stärkung durch eine Suppe und ein bisschen Pause taten mir gut.

Durch den Olympiapark ging es im 3. Streckenabschnitt in Richtung Spree und auch an dieser auch kurz entlang. Die Berliner Stadtautobahn wurde anschließend überquert, das Schloss Charlottenburg passiert, die Spree umquert und der 3. VP "SpVgg Tiergarten" bei km 40,4 war erreicht. Es war tief in der Nacht und die Müdigkeit trat allmählich ein.

Gestärkt ging es auf die letzten 10 km, die es aber in Sachen Finden der richtigen Wegstrecke in sich hatten. Zweimal musste ich echt genau in die Komoot-App schauen, um den rechten Weg zu finden. Viele Mammuts haben den falschen Weg gewählt und hatten mehr Wegstrecke zurückzulegen. Das hatte auch damit zu tun, dass sich die Wegstrecke kurzfristig geändert hatte (Befall Eichenprozessionsspinner im Volkspark Jungfernheide).

Es ging an der Spree, am Westhafenkanal und an der Stadtautobahn linksseitig entlang durch Charlottenburg-Nord zum Berlin-Spandau-Schifffahrtskanal und zurück zum Festplatzgelände. Nach 9 Stunden und 34 Minuten hatte ich das Ziel schon im Morgengrauen erreicht und war sehr glücklich. Die Füße schmerzten, aber Blessuren war keine zu erkennen. Da es recht kühl und windig auf dem Gelände war, bin ich recht bald in Richtung Hauptbahnhof aufgebrochen und habe um 07:47 Uhr den ICE in Richtung Heimat genommen.

 

Bruttozeit

Nettozeit